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Diese besteht aus insgesammt 3 Modellen, dem C16, C116 und dem Plus4.

(Gruppenfoto, C16, Plus4 und C116)
Den absoluten Tiefpunkt dieser Serie wird vom C116 besetzt, der genauso leistungsschwach wie der
C16 ist, aber noch das Manko der Gummitastatur hat.
Auf den C116 gehe ich hier nicht näher ein, der hat bereits seinen eigenen Bericht.
Der C16 hat mit minimalen Änderungen das Gehäuse vom VC20/C64 bekommen.
Was besonders auffällt, wenn man das Gehäuse öffnet - da ist jede Menge Platz, weil das
Mainboard nur ca. 2/3 der Fläche ausfüllt.

Die Tastatur wurde auch ein wenig abgeändert, so sind die Pfeiltasten nun für jede Richtung
einzeln.

(Draufsicht)

(Rückseite C64 vs C16. Lustigerweise ist beim C16 die Beschriftung für RF auch über dem Anschluß, beim C64 ist das verdreht)

(rechte Seite im Vergleich zum C64, die Aussparung im Gehäuse ist gleich, es wurde ein geändertes Blech verwendet)
Als absolutes Einsteigermodell war der C116 konzipiert, der Plus 4 sollte als seriöser Arbeitscomputer
zum Einsatz kommen, deshalb hat er 4 integrierte Programme: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation,
Datenbankprogramm und ein Grafikprogramm.

Der C16 lag wohl vom Konzept her dazwischen, konnte aber Aufgrund seiner schwachen Leistungsdaten
keine grosse Käuferschicht locken. Selbst die Brotkastenform änderte daran nichts.
Einen bescheidenen Erfolg, was die verkauften Exemplare anging, kommte Commodore immerhin im
Ostblock verzeichnen, wo die dort entwickelten Systeme einfach nicht erschwinglich waren.
Erst als Onkel Aldi die Dinger als "Volkscomputer" in seiner Handelskette ins Sortiment
aufgenommen und für kleines Geld vertickt hat, wurden auch in Deutschland nennenswerte
Absatzzahlen verzeichnet.
Allerdings zu spät und nicht kostendeckend.
Die Gemeisamkeiten der 3 Modelle sind das Basic V3.5, die geänderten Anschlüsse für Joystick/Datasette
und der Expansions-Port für z.B. die VC1551 Floppy, oder (Speicher-) Module.
Die anderen Floppies (VC1541,1570/1571) konnten aber weiterhin am seriellen Port betrieben werden.
Die auffälligsten Unterschiede:
jedes Modell hat eine anderes Gehäuse und Tastatur, sowie jeweils ein geändertes Mainboard.

(Mainboard vom +4, C16 siehe weiter oben)
Während C16/116 mit 12.277 Bytes freiem Speicher auskommen mussten, hat der Plus4 schon
60671 Bytes.
Ausserdem besitzt der Plus4 den 6551-Chip, wodurch "highspeed" Modems ohne spezielle Hardware- oder
Softwaretricks angeschlossen werden können.
C16/C116 können relativ leicht auf die maximal möglichen 64K Ram aufgerüstet werden und dadurch
bis auf Terminalprogramme alles an vorhandener Plus4 Software nutzen.
Die gravierendsten Nachteile sind die geänderten Anschlüsse fur die Peripherie, Die Grafikdarstellung
durch Shapes anstatt Sprites,sowie fehlende Software, da die vorhandene software vom C64/128 nicht
verwendet werden konnte.
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