| Restaurierung Teil 2: Gamepad |
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| Bastelprojekte | |
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Im zweiten Teil der Serie widmen wir uns einem Sega Mega Drive Joypad, bei dem nur noch die Feuerknöpfe reagierten. Erst dachte ich an einen Kabelbruch. Um das zu verifizieren, öffnete ich das Pad und staunte nicht schlecht! Die Kontaktflächen auf der Platine waren... oxidiert? Gammelig? Keimig? Kaum noch vorhanden? Lebten? Ich persönlich habe so etwas noch nie gesehen. Ein bissl Oxid drauf, ja, kein Thema, kann passieren, wenn die lange nicht benutzt wurden und in einem feuchten Keller lagen - aber das? Normaler Weise nimmt man die blaue, harte Seite eines handelsüblichen Radiergummis, um hartnäckige Ablagerungen auf Kontaktflächen zu entfernen. Leichten Spuren kann man mit der roten, weichen Seite zu Leibe rücken. Praktisch sind in solchen Fällen auch Radierstifte, das sind Bleistifte, die einen (meist weissen) Radierer als Mine haben.
Die Gamepadschalen und Knöpfe kann man bei hartnäckigen Verkrustungen in warmer Seifenlauge einweichen. Wenn es schnell gehen soll, ist Kunststoffreiniger (z.B. für Gartenmöbel) erste Wahl. Allerdings kann es sein, dass dieser die Aufdrucke angreift, also Vorsicht! Vor dem Zusammenbau kann man die Plastikteile mit einem Lappen abreiben, den man mit Kunststoffplegemittel (Cockpitspray, Armor All, etc.) eingesprüht hat. Einige Mittel hinterlassen aber einen unangenehm rutschigen Silikonfilm. Matte Kunststoffpflege hat diesen Nachteil meistens nicht. Beim Kauf auf "nicht glänzend" oder "matt" achten. Funktioniert das Gamepad noch gut, dann muss man es nicht unbedingt öffnen. Oberflächlichen Schmutz entfernt man mit einen Lappen, den man mit Kunststoffreiniger eingesprüht (Vorsicht bei den Aufdrucken) oder in Seifenlauge getaucht hat. In die Ecken und Spalten kommt man mit einem Borstenpinsel. Trockenreiben, Kunststoffpflege drauf und es ist wieder wie neu. Na, dann noch viel Spass mit dem "neuen" Gamepad. |
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| Aktualisiert ( Freitag, den 13. November 2009 um 13:52 Uhr ) | |














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