| HomeCon III vom 29.08.2009 |
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Abgedroschen aber wahr: Aller guten Dinge sind drei. Die HomeCon III war die bisher gelungenste Veranstaltung. Nicht nur, dass es unglaublich vielfältige Geräte zu bestaunen gab, endlich kamen wir auch zu dem lange versprochenen Turnier! Als feste Einrichtung wurde die HomeCon Fundgrube eingeführt, auf der man sich Hardware mitnehmen durfte. Dieser Tisch war am Ende leerer als die Kuchentheke! Last, but not least signierte Rainer Benda sein Buch "Der Untergang von Commodore", brachte alte Unterlagen aus der Commodore-Zeit mit und zeigte sich wieder als interessanter Gesprächspartner. Sollen wir wirklich jedes Gerät hier aufführen, das mitgebracht wurde? Eigentlich ja, aber es waren unglaublich viele tolle Rechner, Telespiele und sonstige Apparate, die man sich unmöglich an einem Tag ansehen konnte. Daher entschuldigt bitte, dass wir an dieser Stelle nicht jeden Rechner ausgiebig besprechen. Dafür bieten wir aber einen reich bebilderten Bericht! Die üblichen Verdächtigen ermöglichten die HomeCon: Quarkbeutel und Hessi organisierten das Ganze, ihre Kinder sorgten für das Kuchenbuffet. Nicht unerwähnt bleiben sollten aber Mugg und Wizard, die im Auf- und Abbaukommando waren, sowie ferner Erby, der auch beim Abbauen half und den Raum reinigte. ThorN leitete das Turnier und die Siegerehrung, auch hierfür vielen, vielen Dank!
Wie bei der ersten HomeCon, konnten Interessierte wieder frei über den C65 verfügen. Über das SD2IEC stand auf einer handelsüblichen SD-Karte 1GB an Programmen und Spielen zur Verfügung, um damit die Kompatibilität des seltenen Prototypen zum C64 zu testen. Normalerweise bekommt man so ein Gerät nur unter einer Plexiglashaube im ausgeschalteten Zustand zu sehen, hier konnte man damit auch arbeiten.
Quarkbeutel zeigte seinen frisch lackierten C64 mit SD2IEC im einer Commodore-Zigarettenschachtel, einen C16 mit interner Speichererweiterung und ein Atari Flashback II an einem winzig kleinen Monitörchen.
Nostalgiker brachte einen Laserdiskspieler mit, der sich für eine Spielothek hielt. Dieses Gerät bot neben Laserdiskspielen mit atemberaubender Grafik, die den Vergleich mit aktuellen Spielen nicht zu scheuen braucht, auch noch Einschübe für MegaDrive, PC-Engine und TurboGrafix. Ein wirklich seltenes und ausgefallenes Gerät, das sehr viel Spaß machte.
Sicher war der Höhepunkt, dass Rainer signierte Bücher verteilte und zu Gesprächen rund um seine Commodore-Zeit bereit war. Er kam in Begleitung seines Sohnes Michi, der auch am Turnier teilnahm. Das nächste Mal will er aber auch einen Computer mitbringen, da sind noch so einige interessante Schätze in seinem Keller, die wir gerne mal in Aktion erleben würden.
Wunderschön waren auch Max&Mollys 1541 und C64 der ersten Serie. Heute Samllerstücke, damals aber aktuelle Hardware, die man durchaus verbasteln durfte. So verfügte das Duo natürlich über einen Floppyspeeder, der das Arbeiten damit angenehmer machte, der aber der Wert in den Augen manches Sammlers mindert. Auch sein C64GS, ein "Telespiel" auf C64-Basis sieht man nicht alle Tage, jedenfalls kein echtes. Sogar die Bedienungsanleitung und Originalmodule fehlten nicht.
Wir hatten auch Besucher aus der Gegend, die den Weg zu uns durch einen Artikel im "Kurier" fanden. Witzig war das Pärchen, dass einmal durch den Raum eilte um direkt wieder zu verschwinden. Die hatten das Pech zur "Mittagspause" reinzuschauen, so dass kaum jemand im Saal war und die wenigen, mit den sie hätten sprechen können, kauten an ihrem Grillfleisch. Ganz untypisch herrschte fast absolute Stille. Kein Gepiepse nervte, kein Spiele-Soundtrack plärrte, keine sich überlagernden Gespräche verwirrten. Langweilig! :-)
Das Turnier wurde auf einem Philips G7400 ausgeführt. Alle mussten sich im Spiel "Burgenschlacht" (Stone Sling) bewähren, es wurde in zwei Schwierigkeitsstufen durchgeführt. 1. Platz: Nostalgiker 2. Platz: HelmutX 3. Platz: Michi Hier die Ergebnisse im Detail:
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Gegen Abend überfiel uns eine Horde Kinder aus dem Ort. Die Atari-Fraktion griff diese gleich ab und missioniert, was das Zeug hielt. Die Kinder wurden dazu verdammt Pong auf einem Atari 7800 zu spielen, die armen! Auch die Fundgrube blieb nicht von ihnen verschont.
Nach dem Abbau blieb noch der 72er Fenseher stehen und auf dem Sega MasterSystem wurden noch ein paar Runden Choplifter gezockt. Das war die HomeCon - wir kommen wieder, keine Frage! Bis dann! |
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| Aktualisiert ( Samstag, den 03. Oktober 2009 um 10:15 Uhr ) |























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