| Projekt: Museum für digitale Kultur |
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Für aktuellste Infos besucht unsere Projektseite! Einige Informationen zu dem vom Hanauer Netzwerkclub e.V. und dem For Amusement Only e.V. geplanten "Museum" für digitale Kultur. Wir sind keine Spinner, die ein Vereinsheim suchen oder wüste, zusammenhangslose Sammlungen hinter Glas dem desinteressiertem Publikum aufdrücken wollen. Wir werden bereits von staatlichen Stellen unterstützt und rennen momentan damit überall offene Türen ein.
(Arbeitstitel)
Ausgangslage: Im Rhein-Main-Gebiet haben wir 850 Schulen und 5.5 Millionen Einwohner, aber kein einzige Kompetenzzentrum für IT und deren Geschichte. Das nächste, das Heinz-Nixdorf-Forum in Paderborn, liegt 270km entfernt. Das ist für eine Schulklasse viel zu weit entfernt. Alleine die Fahrtzeiten betragen i.d.R. acht Stunden.
Ziele: Unsere wichtigsten Ziele sind Bildungsangebote für Kinder, Erziehende und Senioren. Dabei beschränken wir uns nicht auf die Vergangenheit, sondern greifen aktuelle Themen auf: ePersonalausweis, RFID, Soziale Netzwerke und Smartphones sind nur einige Beispiele. Wir streben eine enge Zusammenarbeit mit Bildungsträgern und Schulen an, um unser Angebot optimal auf deren Bedürfnisse anpassen zu können.
Ausstellung:
Aufgaben: - Jugend- und Erwachsenenbildung: Führungen für Schulklassen, Seminare und Vorträge anhand, aber nicht nur, der historischen, einfach zu erklärenden Technik; Zusammenarbeit mit örtlichen Bildungsträgern (z. B. VHS) und Behörden (z. B. Jugendämtern); spezielle Bildungsangebote für sozial benachteiligte Familien und Kinder. - Medienkompetenzberatung für Erziehende, Kinder und Jugendliche in den Bereichen Kommunikation (Internet, Handynutzung) und aktuellen Videospielen. - Aufarbeitung der (lokalen) IT-Historie und Bereitstellung der Ergebnisse im Zentrum sowie online. - Migration, Archivierung, Bewahrung und Aufarbeitung des digitalen Kulturerbes. Das Zentrum will auch Privatleuten und ggf. Firmen beratend bei der Rettung der digitalen Aufzeichnungen behilflich sein. - Kulturelle Events und Informationsseminare: Räumlichkeiten werden für diverse Eigen- und Fremdveranstaltungen (Seminare, Konzerte, Themenabende) bereitgestellt. - Offene Begegnungsstätte für Jung und Alt im Bistrobereich (mit freiem Eintritt). - Zusammenarbeit mit anderen Museen, Vereinen und Ausstellungen, z. B. Wanderausstellungen
"Wir" sind der Erste Hanauer Netzwerkclub e.V. (HNC), der For Amusement Only e.V. und das Technikmuseum Matthias Schmitt. Zusammen verfügen die Vereine durch ihre über 70 Mitglieder über Expertenwissen, das in dieser Kombination nahezu einzigartig ist. Bei uns engagieren sich Architekten, Elektroniker, Messebauer, Filmkulissenbauer, Schreiner, Designer, Medienschaffende, Kulturwissenschaftler, IT-Lehrer und -Consulter, Softwareentwickler, Cateringunternehmer und nicht zuletzt Matthias Schmitt mit seinem umfangreichen Know-How im Bereich Büro- und Heimrechner. Allen gemein ist die Begeisterung für das geplante Projekt und der Wille, dies auch durchzusetzen. Wir verfügen über hunderte von teils sehr seltenen und wertvollen Exponaten, die wir der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen. Neben unserem beruflichen Fachwissen, bringen wir auch unsere Kenntnisse in den verschiedenen Fachbereichen des Projektes mit ein.
Unterstützer: In den nächsten Wochen wird sich der Standort dieses Museums entscheiden. Je mehr Fans wir bekommen, desto größer sind unsere Chancen 1.000qm Ausstellungsfläche in 1a-Lage in Hanau zu bekommen: Werde Fan unserter Facebook-Seite und unterstütze uns direkt!
Fragen und Antworten: F: Computer? Spiele? Was hat das alles mit Kultur zu tun? A: Im Jahre 2008 hat der Deutsche Kulturrat Computer- und Videospiele offiziell als Kulturgut anerkannt. Computer, bzw. die Informationstechnologie prägt im wachsendem Maße seit mehr als 40 Jahren unser tägliches Leben.
F: Gibt es bereits etwas vergleichbares in unserer Region?
F.: Wo ist der Bezug zu unserer Region? A: Bildung, unser vorrangiges Ziel, betrifft uns alle. Trotzdem gibt es in der Region viele Firmen, die sich im IT-Bereich als Produzent, Zulieferer oder Entwickler betätigt haben oder noch betätigen. Die Commodore Büromaschinen GmbH aus Frankfurt am Main, Crytek, ebenfalls auf Frankfurt, Heraeus aus Hanau und Nintendo aus Großostheim sind nur einige bekannte Beispiele.
F: Wieso sind Sie so sicher, dass Sie genügend Besucher anlocken?
F: Warum nicht eine kleinere Einrichtung für den Beginn? A: Um erfolgreich zu sein und die Finanzierung des Personals für besucherfreundliche Öffnungszeiten zu ermöglichen, müssen wir eine kritische Masse an Exponaten, Fläche und damit Besucherzahlen unbedingt übersteigen.
F: Wie soll das alles finanziert werden? A: Kaum ein Museum kann sich selber finanzieren. Deshalb sind wir auf der Suche nach verlässlichen Trägern, z.B,. Gebietskörperschaften, die uns ein Gebäude und/oder die Unterhaltskosten zur Verfügung stellen. Es gibt einige weitere Möglichkeiten Fördergelder zu beziehen, wie z. B. der Strukturförderungsfond der EC (EFRE) oder die Zuschüsse des Landes Hessen zum Aus- und Umbau (Hessischer Museumsverband). Materielle oder finanzielle Zuwendungen von Sponsoren sind eine nette Dreingabe, aber keine verlässliche Möglichkeit zur Finanzierung des Betriebes. Der reine Museumsbetrieb wird durch die Einnahmen aus Eintritt und dem Verkauf von Artikeln rund um das Themengebiet finanziert werden.
F: Wieso gGmbH und/oder Stiftung? A: Eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung schützt den Verein oder ist Tochtergesellschaft der Stiftung. Es sind verschiedene Szenarien denkbar, dies ist mit den Trägern auszuhandeln.
F: Was ist überhaupt das Institut für Museumsforschung, von denen die meisten Statistiken stammen? A: Das Institut für Museumsforschung wurde 1979 gegründet und als Abteilung der Staatlichen Museen zu Berlin dem Generaldirektor unterstellt. Es ist damit eine Einrichtung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Das Institut für Museumsforschung ist eine bundesweit tätige Forschungs- und Dokumentationseinrichtung mit Konzentration auf sammlungsübergreifende Aspekte des Museumswesens. Es erbringt Leistungen für die Museen in Deutschland in den Bereichen Forschung, anwendungsorientierte Vermittlung und Dokumentation.
F: Ist die Kontinuität der Ausstellung gewährleistet?
F: Sind Sie in der Lage für einen (wissenschaftlich korrekten) Museumsbetrieb zu sorgen?
F: Computer oder Spiele – was denn nun?
F: Wieso machen Sie das überhaupt? A: Zugegeben: ein bisschen verrückt sind wir schon. Aber ist die Idee verrückter als ein Museum über Filme, Leder, Tapeten oder Sepulkralkultur? Unser Anliegen ist die Vermittlung von täglich anwendbaren Wissen anhand von alter Computertechnik, die überschaubar ist, aber den gleichen Regeln folgt wie die uns umgebende Informationstechnologie. Wir werden neue Technologien durch alte Technologien begreifbar machen.
F: Wer soll die Ersteinrichtung des Museums bezahlen? A: Die Exponate sind bereits vorhanden, es muss aber die komplette Inneneinrichtung finanziert werden. Hier kommen wieder der EFRE und die Zuschüsse des Landes Hessen (Museumsverband) ins Spiel. Wir werden Sponsoren kontaktieren und in den Vereinen um Spenden bitten. Ein für das Center speziell zu gründender Museumsverein würde sich um diese Dinge kümmern. Vieles können wir kostengünstig durch die Leistungen der Mitglieder, so genannte „Muskelhypothek“, erstellen. Eventuell kann ein Träger Angestellte für Renovierungsarbeiten bereitstellen.
F: Haben Sie denn irgendwelche Highlights in der Ausstellung? A: Auch wenn die Kombination der Ausstellungen an sich schon ein Highlight ist, so ist uns bewusst, dass es einige Besucher gibt, die wegen ganz bestimmter Ausstellungsstücke kommen werden. Unter den elektromechanischen Geräten sticht der MotoChamp hervor, ein Gerät, das jeden in den Bann zieht. Unter den elektronischen Automaten stellt besonders das Virtual-Reality einen Meilenstein dar. Im Bereich Homecomputer findet sich ein Commodore C65, ein extrem seltener Prototyp. Die Liste liesse sich noch lange weiterführen.
F: Sie wollen doch nur ein Vereinsheim für lau haben! A: Danke für das Angebot, aber wir haben bereits große Clubräume in Rodenbach angemietet. Für die Events mit mehr Platzbedarf an Tischen mieten wir regelmässig die Räumlichkeiten in der Alten Schule in Hanau/Großauheim. An beiden Orten können wir aber die Exponate nur sehr schwer didaktisch aufarbeiten und darbieten.
Unterlagen:
Wir haben bereits folgende Unterlagen ausgearbeitet:
„Man sagt: Man könne den Menschen beim Spiel am besten kennen lernen; seine Leidenschaften zeigten sich da offen und wie in einem Spiegel. So habe ich auch gefunden.“ Johann Wolfgang von Goethe |
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| Aktualisiert ( Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 10:36 Uhr ) |














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