Mahlzeit,
de Holscher hat ja einenCeVi in Desktop-Bauweise inner Bucht geschossen. Seit Wochen heulte er rum, dass er seine eigene externe CeVi-tastatur nicht zum laufen bekommt. Also meinte ich, dass wir den neuen Kasten zerlegen und nachsehen, wie der Typ das seinerzeit gemacht hatte.
Bei jeder weitern Schraube, mit der wir dem Geheimnis der externen Tatstur näherkamen, jammerte Holscher immer lauter. Das sei keine gute Idee, das Ding ist so verbaut, er wüsste net, wo die Schrauben nachher alls hinkämen, etc. pp.
Fürchterlich!
Als wir dann zum Board kamen, hat er das dann auch gleich rumgedreht, da man nur die Unterseite sah. Dabei rissen fast alle Kabel ab, die der Typ an die serielle Schnittstelle von unten gelötet hatte.
Hallo?
Der hat Modelleisenbahnkabel verwendet, keine Litzen! So richtige, runde Kabel aus... keine Ahnung, Lötzinn will nicht so recht dran haften. Kein Wunder, dass die also alle ausrissen.
Mann! Was hat de Holscher (tm)) dann erst rumgeweint! Er hätte es ja gleich gewusst, dass das keine gute Idee gewesen wäre, etc. pp., heul, schluchz.
Bah! Männer die weinen, das geht ja gar nicht!
Ich habe dann seine Dachrinnenlötkolben durchprobiert und kurzsichtig die Kabel wieder angelötet. Gut, vielleicht hätte ich mal das Kabel vonner Floppy abziehen und den 6528 aus dem Sockel nehmen sollen.
Nach der Aktion hängt der CeVi beim laden von Floppy solange, bis man Floppyreset drückt.
Ja, ja, ich habe dem ja gleich gesagt: Never touch a running System - aber er hat ja net hören wollen, de Holscher (tm).
Nun, was soll ich zuerst tauschen? Den CIA im CeVi oder den in der Floppy?
Gruß
Michael